Geboren wurde ich im November in Rumänien. Nach unterschiedlichen künstlerischen Ausbildungen in Rumänien und einem therapeutischen Beruf in München, verbinde ich künstlerisches Schaffen mit der heilenden Ordnung von Mensch und Erde.

Meine Bilder sind Ausdruck der Ordnung, der Natur innewohnenden Gesetzmäßigkeiten und ihrer Harmonie. Sie wirken. Sie wirken durch die Kraft der universellen Symbole, der Formen, der Farben, der Materialien wie Bergkristalle, Blattgold und Silber. Sie wirken auf den Raum, in dem sie ihren Platz gefunden haben – und auf die Menschen darinnen. Im Zentrum meiner Bilder sehen sie oft den Baum: er erinnert mich an die Harmonie der Natur, wie ich sie oft erlebt habe und immer noch erlebe, und er erinnert mich an unsere Lebensaufgabe: gut verwurzelt dem Lichte entgegenzuwachsen, Lebensraum und Schutz, Lebensgrundlage für andere Lebensformen zu sein. „Wenn man in einen Wald eintritt, so ist es, als trete man in das Innere einer Seele.“ sagt Paul Claudel. Mit meiner Kunst möchte ich die Seelen der Menschen erreichen und wünsche mir, dass sie wieder die Harmonie, nach der wir uns alle sehnen, in sich fühlen und erleben können.

(aus dem Vortrag von Christian Reichard über Daniela Wertheim)

„Sie hat im Wesentlichen ihre Malerei von persönlichen, biographischen Stimmungen gelöst, sie nimmt stattdessen die Ursymbole, die Urbausteine der Schöpfung wie Farben, Zahlenverhältnisse, universelle Symbole, auch Kristalle, die Zeugen des Formwillens und löst damit ganz gezielt Wirkungen aus. „Meine Bilder sind Wirkbilder.“ hat sie mir einmal gesagt. Harmonie zu schaffen in einer Welt, die heute von Spannungen und Disharmonien so dramatisch gekennzeichnet ist. Ihre Bilder sind zeitlos schön und zugleich eben ganz gewollt Wirkbilder, indem sie den unsichtbaren Bauplan der Welt in eine allgemeingültige Form, ein Bild bannt und somit mit dem Betrachter und seinem inneren und äußeren Raum in direkte Beziehung tritt. Wir mögen uns das ein wenig wie mit der musikalischen Resonanzwirkung vorstellen.
Übertragen wir das auf ein Symbol, so tritt es mit den tiefen Kräften der menschlichen Seele sowie der Dynamik des Ortes, in dem der Mensch sich bewegt, in Resonanz. Und dies schafft Wirkung. Die sinnvolle Kombination der einzelnen Strukturelemente nennt sie Synergie – das Zusammenwirken der verschiedenen Gestaltungselemente ihrer Bilder. Eine Umschreibung dafür  findet sich in dem Ausspruch von Aristoteles „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Und dieses Ganze führt wieder zurück auf die Quelle der heilenden Ordnung, der Ganzheit.
Heilen heißt Ordnung schaffen – Harmonie und Schönheit. In diesem Sinne wirken die Bilder von Daniela Wertheim. Sie vereinen alle grundlegend-strukturierenden Elemente der Natur und der inneren, seelischen Kräfte des Menschen im Synergiebild, nutzen die Sprache der heilenden Ordnung, spiegeln sie auf die Leinwand und wirken zurück auf Betrachter und Raum, um zu innerem Frieden mit sich und der Welt zu kommen. „Ein Künstler sollte schöne Dinge schaffen…“ war das Credo von Oscar Wilde. Eben ganau das tut Daniela Wertheim.“

 

 

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